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Immersion of outer landscapes

Wahrnehmung wird als körperlicher und situativer Prozess verstanden. Durch Beobachtung, Verweilen und wiederholte Begegnungen mit Landschaft entstehen Formen der Aufmerksamkeit, die sich einer rein analytischen Betrachtung entziehen.

Im Zentrum steht die Frage, wie sich die Beziehung zwischen Mensch und Umgebung verändert, wenn Landschaft nicht aus der Distanz betrachtet, sondern als unmittelbare Erfahrung zugelassen wird. Die Forschung untersucht, was geschieht, wenn Orientierung, Abgrenzung und Kontrolle zeitweise in den Hintergrund treten und Wahrnehmung stärker durch Nähe, Bewegung, Atmosphäre und körperliche Präsenz geprägt wird.

Dabei werden unterschiedliche Formen der Begegnung mit Landschaft miteinander vergleichbar: das schnelle Erfassen und Einordnen eines Ortes gegenüber dem Verweilen; die distanzierte Beobachtung gegenüber dem körperlichen Erleben; die Vorstellung von Natur als Gegenüber gegenüber einer Erfahrung, in der die Grenze zwischen Wahrnehmenden und Umgebung durchlässiger wird.

Ziel ist nicht, Landschaft abschließend zu beschreiben, sondern Bedingungen zu untersuchen, unter denen sich Wahrnehmung verändert. Als Ergebnis entstehen Beobachtungen, künstlerische Arbeiten und Erfahrungsräume, die diese Verschiebungen sichtbar und nachvollziehbar machen.


Die unmittelbare Erfahrung von Umgebung ist nicht allein visuell, sondern entsteht im Zusammenspiel verschiedener Sinne. Wie insbesondere der Geruch Wahrnehmung, Erinnerung und Beziehung prägt, wird im Projekt Duft als Verbindung erfahrbar.

Blick zum Himmel
2025
Ästhetische Forschung
Fotografie
variabel
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