Tuschestudien
Die Serie Tuschestudien I–III erforscht die Beziehung zwischen Linie, Fläche und Bewegung. Mit Tusche auf Bristolkarton entstehen Zeichenprozesse, die zwischen kontrollierter Setzung und spontaner Geste oszillieren.
Verdichtete schwarze Formen treffen auf offene Bildräume und erzeugen Spannungsfelder zwischen Präsenz und Leere. Die überlagerten Linien wirken wie Wege, Verbindungen oder gedachte Bewegungen, die sich durch die Komposition ziehen und unterschiedliche räumliche Ebenen miteinander verknüpfen.
Die Arbeiten verstehen Zeichnung nicht als Abbild, sondern als Prozess. Jede Spur dokumentiert eine Handlung und macht zeitliche Abläufe sichtbar. So entstehen Bildräume, die zwischen Zeichen, Landschaft, Körperlichkeit und abstrakter Struktur vermitteln.
Der Gedanke von Bewegung und Veränderung setzt sich in der Serie Aufbruch fort.
Die Auseinandersetzung mit Landschaft, Wahrnehmung und körperlicher Erfahrung setzt sich im Forschungsgebiet Immersion of outer landscapes fort.

