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NASCHEN HAT TRADITION

vor 4 Tagen
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 23 Stunden


11. Oktober 2026 · 14–15 Uhr · Schmuckmuseum Pforzheim

Was bringt uns dazu, nach einer Frucht zu greifen?

Ihr Duft. Ihre Farbe. Die glänzende Schale. Die Vorstellung, wie sie schmeckt. Vielleicht die Erinnerung an einen Geschmack aus der Kindheit. Und manchmal macht gerade ein Verbot etwas besonders verlockend.

Wir naschen, probieren, pflücken und kosten. Wir entscheiden, was essbar ist, was uns schmeckt und was wir anbauen wollen.

So beginnt auch die Geschichte der Kulturpflanzen: Aus Wildpflanzen werden durch Auswahl, Anbau und Weitergabe Pflanzen, die unseren Alltag prägen – als Nahrung, Heilmittel, Gewürz, Genussmittel oder Zierde.

Eine wilde Möhre ist nicht dieselbe Möhre, die heute auf unserem Teller liegt. Aus Gräsern wurden Getreide, aus Wildfrüchten unsere Obstsorten. Pflanzen wurden verändert, vermehrt, gehandelt und über die Welt verbreitet.

Vom Garten Eden über Burggärten, Klostergärten und botanische Gärten bis zur Permakultur betrachten wir gemeinsam, wie sich unsere Beziehung zu Pflanzen verändert.

Und immer wieder geht es um das, was uns an ihnen lockt: das Naschen. Mit kleinem Einblick in die Welt der Bestäuber duch Imkerin Marie Pilz.

 
 
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