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naschen

  • 29. Juli
  • 1 Min. Lesezeit
Auf dem ausgestreckten Zeigefinger tanzt Obst: eine Erdbeere, eine Kirsche, eine Brombeere
Auf dem ausgestreckten Zeigefinger tanzt Obst: eine Erdbeere, eine Kirsche, eine Brombeere

Oft beginnt etwas mit einem kleinen Moment der Neugier.

Ein Material fühlt sich anders an als erwartet. Ein Duft weckt eine Erinnerung. Eine Farbe verändert sich im Licht. Solche Augenblicke wirken oft unscheinbar. Und doch können sie den Blick öffnen.

Mit naschen möchte ich Räume schaffen, in denen sinnliche Erfahrungen möglich werden. Aus ihnen können Fragen entstehen, Begegnungen und manchmal auch überraschende Verbindungen.

Das Wort naschen steht ursprünglich für das vorsichtige, neugierige Kosten – ein erstes Herantasten mit den Sinnen. In der Wahrnehmungsforschung gilt diese Form des sinnlichen Erkundens als wichtiger Ausgangspunkt für Aufmerksamkeit, Erinnerung und Erkenntnis. Auch in der zeitgenössischen Kunst gewinnen multisensorische und partizipative Ansätze zunehmend an Bedeutung. Sie eröffnen Zugänge, bei denen Wahrnehmen selbst Teil der künstlerischen Erfahrung wird.

Die Workshops und Mitmachformate entwickeln sich aus derselben Haltung wie meine künstlerische Arbeit. Sie laden dazu ein, Materialien mit allen Sinnen zu entdecken, Neues auszuprobieren, eigene Ideen zu entfalten und gemeinsam kreative Erfahrungen zu sammeln. Das Projekt startet im September.

 
 
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