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Naschen – Kunst, Pflanzen und kulturelle Erinnerung

29. Juli
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 5 Tagen

Vom Permakulturgarten zum Essbaren Museum

Mit NASCHEN setze ich meine künstlerische Arbeit im Innenhof des Reuchlinhauses fort. Ausgangspunkt ist das dort entstandene Permakulturprojekt – ein Garten als Ort der Pflanzen, der Kultivierung und der Begegnung.

Ich ergründe, wie Pflanzen zu Kulturpflanzen werden: Was macht sie wertvoll, begehrenswert oder unverzichtbar? Ob als Nahrung, Heilpflanze, Zierde oder Genussmittel – Pflanzen werden kultiviert, gesammelt, weitergegeben und mit Bedeutung aufgeladen.

Im Vortrag folge ich den Spuren von Pflanzen in unterschiedlichen Kulturzusammenhängen – vom Garten Eden über die Hängenden Gärten und Klostergärten bis zu historischen Nutzgärten, Bauerngärten, Urban Gardening und Permakultur.

Das Naschen öffnet dabei einen sinnlichen Zugang zu den Pflanzen – und lässt Raum für das Lockende, Geheimnisvolle und Verborgene.

Das Format entwickelt sich in den kommenden Wochen über Vorträge, Beteiligungsformate, die Naschtafel, internationale Naschkultur, Tastings und eigene Gartenentwürfe weiter. Die verschiedenen Formate verbinden Kulturgeschichte, Pflanzenwissen, persönliche Erfahrungen und gemeinsames Erleben.  

Dabei öffnet sich der Blick vom eigenen Garten auf die Frage, wie Gärten Menschen zusammenbringen können. Gemeinsames Pflanzen, Ernten und Naschen wird zum Ausgangspunkt für Austausch, Teilhabe und neue Beziehungen im öffentlichen Raum.

NASCHEN führt auf lustvolle Weise mit Vorträgen, Beteiligungsformaten, der Naschtafel und eigenen Gartenentwürfen in den kommenden Wochen vom gemeinsamen Nachdenken zum eigenen Erfahren.

Am Ende steht die Idee des Essbaren Museums: Ein Museum, das nicht nur über Pflanzen, Garten und Kultur erzählt, sondern selbst zum Ort des Anbaus, Teilens, Erlebens und Weiterdenkens wird.

 
 
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